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Festplatte

Vorbereitung

Ich gehe davon aus, dass Sie(i) bereits eine passende Festplatte erworben haben. Passend heißt, ein Massenspeicher, der in ihrem System funktioniert. Beachten Sie, dass zum Beispiel viele 486er-Systeme keine Datenträger mit mehr als 512 Megabyte Speicherplatz ansprechen können!

Auch neuere PCs (bis Pentium II) haben mitunter Probleme mit Festplatten, die größer als acht Gigabyte sind. Wenn die neue 15GB-Platte nur als 8GB-Platte vom BIOS erkannt wird, dann hilft nur ein BIOS-Update - wenn der Hauptplatinen-Hersteller eines anbietet.

Hinweis

Fertigen Sie vor jeglichen Arbeiten an der Festplatte ein Backup der wichtisten Dateien an. Ein verlorenes Betriebssystem ist schnell installiert; eine aufwendige Tabelle kostet mitunter monatelange Arbeit!

Eine genaue Anleitung zum Öffnen ihres PCs finden Sie in der Rubrik PC öffnen

Jedes Gehäuse hält mindestens einen Platz (meist in einem Metallkäfig) für die erste Festplatte bereit. Genau dort befindet sich ihr bisheriger Datenträger; zur Orientierung dient das Bild unten.
In der Regel ist es sinnvoll, die erste Festplatte an dem sicheren Ort nahe der Gehäusemitte einzubauen und die ältere als Zweitfestplatte in einem freien 5 ¼ - Zoll-Schacht zu montieren. Dazu benötigt man passende Einbaurahmen (ca. 3,00 €).
In Desktop-Gehäusen sind die Datenträger hochkant eingebaut. Die neue Festplatte muss für den senkrechten Betrieb ausdrücklich vorgesehen sein, im Zweifelsfall lieber waagerecht einbauen

Alte Festplatte ausbauen

Normalerweise ist die Festplatte mit vier Schrauben auf beiden Seiten an dem Metallkäfig fixiert. Ziehen Sie die beiden Kabel an der Rückseite ab und lösen Sie die Schrauben. Entnehmen Sie die Festplatte vorsichtig

Master, Slave konfigurien

Wenn Sie ein IDE-System einsetzen (das dürfte bei rund 80 Prozent der Heim-PCs der Fall sein), können Sie maximal vier IDE-Geräte (Festplatte oder CD-ROM) an zwei Ports betreiben.
Zwei Geräte an einem Port sind über ein gemeinsames Flachbandkabel miteinander verbunden. Das eine muss als Master, das andere als Slave eingerichtet werden. Das geschieht über sogenannte »Jumper« (Plastik-Steckbrücken).
Sowohl auf der Festplatte (meist Rück- oder Unterseite) als auch dem CD-ROM-Laufwerk (meist Rückseite) gibt es dafür Jumperfelder, die gelegentlich sogar bedruckt sind. Folgende Abkürzungen werden verwendet:
MA für Master, SL für Slave und CS für Cable Select (Auswahl über Kabel, wird praktisch nie benötigt). Kontrollieren Sie, dass der Jumper an der richtigen Position sitzt.

Die Festplatte, von der das System startet, muss immer die erste (=Master) am primären Port sein. Aus Performance-Gründen empfiehlt es sich, dort die schnellste (also neueste) alleine anzuschließen.
Am sekundären Port hängen dann Zweitfestplatte und CD-ROM gemeinsam.
Festplatten, die DMA/66 und/oder DMA/100 beherrschen, benötigen neue, 80-polige Flachbandkabel. Die neuen Leitungen dienen als zusätzliche Masse, um die Signale bei dieser hohen Geschwindigkeit zu stabilisieren. Die 80-poligen Kabel sind gelegentlich blau eingefärbt.

Hinweis

Für schnelle Festplatten benötigen Sie 80-polige Flachbandkabel!

Wenn eine (neue) Festplatte alleine an einem Port betrieben wird, dann setzt man überhaupt keinen Jumper; das Gerät ist also weder Master noch Slave, sondern läuft Single. Ältere Festplatten haben noch einen Jumper für den Single-Betrieb, der gegebenenfalls gesetzt werden muss.

Die neue Festplatte wird also als Single eingestellt und per Kabel mit dem primären Port verbunden. Je kürzer das Kabel, desto besser. Keinesfalls sollte das Flachbandkabel länger als 45 cm sein!

Bei älteren (486er, frühe Pentium) Hauptplatinen muss das Master-Gerät am Kabelende hängen, das Slave-Gerät in der Mitte. Bei neueren (späte Pentium, Pentium II, ...) sollten Sie das Master-Gerät so nahe wie möglich an die Hauptplatine anschließen. Gerade Ultra/DMA-Festplatten sind trotz Fehlerkorrektur sehr anfällig für Übertragungsfehler, die umso wahrscheinlicher sind, je länger das Kabel ist.
Siehe Bild darunter

Übertragunsarten

Die Geschwindigkeit der Datenübertragung am IDE-Port wurde in den letzten Jahren stetig optimiert; erster Schritt waren die PIO-Modi, von 1 bis zuletzt 4 (je größer, desto schneller). Später kam UltraDMA/33, letzter Stand der Dinge ist ATA/100 oder UltraDMA/100.

Bei Problemen können Sie im Das Bios den Übertragungsmodus von Hand einstellen; die BIOS-Vorgabe AUTO funktioniert aber normalerweise zuverlässig.

Neue Festplatte einbauen

Das Flachbandkabel ist an einer Seite rot markiert. Dieses Ende markiert Pin 1, es muss an Pin 1 der Festplatte angesteckt werden. Meist befinden sich an dem Anschluss der Festplatte kleine Zahlen, die die Pinbelegung anzeigen.

Oft findet man nur eine einzelne Zahl, die Pin 40 bzw. 80 markiert (Bild unten); in diesem Fall muss natürlich die graue Seite des Flachkabels an Pin 40 angeschlossen werden.
Wenn gar keine Zahlen auf der Festplatte zu finden sind, hilft folgende Regel oft: Pin 1 zeigt in Richtung Stromanschluss.

Stecken Sie das Kabel richtig herum an. Sehen Sie lieber dreimal hin, ob das Kabel wirklich richtig angeschlossen ist. Wenn später etwas nicht funktioniert, dann hilft es enorm, Anschlussfehler ausschließen zu können.

Das größere, vierpolige Kabel ist der Stromanschluss. Dieser ist verpolungssicher, das heißt falsches Aufstecken ist ausgeschlossen. Schließen Sie das Stromkabel ebenfalls an.

Jetzt können Sie die neue Festplatte einbauen; schieben Sie sie in den Schacht, bis Sie an den Seiten die vier Schraublöcher zwischen den Schienen erkennen können. Schrauben Sie die Festplatte fest.

In meinem Beispiel wäre jetzt die neue Festplatte Master am primären Port. Fehlen noch das CD-ROM-Laufwerk und die alte Festplatte.
Ich werde exemplarisch die beiden Geräte gemeinsam am sekundären Port anschließen.

Zwei Geräte an einem Port

Ich gehe davon aus, dass Sie Ihre alte Festplatte in einen freien 5¼-Zoll-Schacht einbauen müssen. Verschrauben Sie daher erst den Einbaurahmen mit der Festplatte.
Schieben Sie dann die Platte samt Einbaurahmen in den Schacht und schrauben sie am Gehäuse, respektive dem Laufwerkskäfig, fest.

Die weitere Vorgehensweise hängt davon ab, ob ihr CD-ROM-Laufwerk vorher allein am sekundären Port oder als Slave am primären Port hing. Sie sollten bereits in der Lage sein, beide Geräte richtig per Jumper einzustellen und an Flachband- bzw. Stromkabel anzuschließen.
Schlagen Sie eventuell noch einmal die CD Rom Laufwerk -Seite auf und denken Sie daran, das langsamere Gerät (meist CD-ROM) ist Slave, das schnellere (meist Festplatte) Master.

Wenn ihr CD-ROM-Laufwerk vorher am primären Port angeschlossen war, müssen Sie die Geräte am sekundären Port noch mit der Hauptplatine verbinden. Wieder gilt: Pin 1 zu Pin 1, neuere Hauptplatinen verhindern dank kleiner Plastikrahmen ein falsches Aufstecken

Im Bild ist das einfach, die Platine ist leer. In der Praxis werden Sie aber einem verwirrenden Kabelwust begegnen. Eventuell müssen Sie dann erst andere Kabel abziehen (Position merken!).
siehe unten

Kontrollieren Sie noch einmal alle Verbindungen. Sitzt alles, dann stecken Sie die Kabel an der PC-Rückseite wieder an (PC öffnen).

PC Einschalten - Bios Einstellen

Modernen Mainboards (ab Pentium III oder Athlon) erkennen die neue Festplatte völlig selbstständig. Sie müssen nur den PC einschalten und können die neue Festplatte nutzen.

Bei älteren Mainboards müssen Sie jedoch Hand anlegen: Schalten Sie den PC ein und rufern Sie sofort das Bios auf. Dort gibt es im Hauptmenü in jedem halbwegs aktuellen BIOS den Punkt »IDE HDD Auto Detection«. Aktivieren Sie die Funktion! Wenn Sie alles richtig eingebaut haben, dann werden die Festplatten nach maximal zwei Sekunden erkannt. Findet das Setup auch nach etwa 30 Sekunden noch kein Gerät, dann ist eines der Kabel nicht richtig angeschlossen.

Mir ist in meiner Praxis noch keine Festplatte begegnet, die nicht automatisch und korrekt erkannt wurde, sofern Sie richtig verkabelt war! Die Auto Detection-Funktion arbeitet sehr zuverlässig, ich verzichte daher auf die Beschreibung, wie man die Festplatten-Parameter (wie Köpfe, Sektoren usw.) einträgt.

Bestätigen Sie die Einstellungen mit der Taste »Z« für »Y«, verlassen Sie das BIOS, speichern Sie die Änderungen, starten Sie den PC neu (über Reset).

Jetzt sollte zumindest ein Not-DOS, das auf neuen Festplatten schon vorinstalliert ist, funktionieren.

Noch einen Hinweis der wichtig ist.

Anmerkung dazu von Jürgen (sehr hilfreich)