Internet für Einsteiger
Die Smileys und Emoticons
Was ist das Internet, und was bietet es mir ?
Hypertext
Wie finde ich mich im Internet-Dschungel zurecht ?
E-MailHTML -
Die Sprache im WWW
Die eigene HomepageWie das Internet funktioniert
Hallo lieber Leser, liebe Leserin,
Die Smileys und Emoticons.
In den Foren der Online-Dienste, in den Newsgroups und auch per E-Mail unterhält
man sich per Tastatur, also das geschriebene Wort ersetzt das Gespräch von von
Angesicht zu Angesicht. Dabei kommen natürlich Mimik, Gestik, Stimmlage usw.
schlecht rüber, leicht wird da ein ironisch gemeinter Text völlig falsch
verstanden.
Aus diesem guten Grunde werden die Smileys und Emoticons genutzt, sie ersetzen
das, was man dem puren Text nicht entnehmen kann. Mein Lieblingssmiley ist
natürlich :-) wenn Du Deinen Kopf nach links neigst, dann erkennst Du ein
lachendes Gesicht, der Schreiber freut sich also. Im Gegesatzt dazu das
schmollende Smiley :-(
Die Abkürzungen erfüllen(i) den gleichen Zweck. Sehr beliebt ist "g", es
bedeutet 'grinsen.
Eine Liste mit vielen Smileys findest Du im inoffiziellen Smiley Verzeichnissen
im Internet
Dazu kommen heute noch Seiten die gemalte Smileys einsetzten, oder Programme die
die direkt in den Text ein Smiley einsetzten, auch zu finden unter Downloads auf
meinen Seiten.
Was ist eigentlich das Internet, und was bietet es mir?
Das Internet ist ein Computernetz, das aus vielen einzelnen Computernetzen
besteht. Die einzelnen Computer, die das Netz bilden, nennt man Server . Sie
halten die Unmengen von Informationen bereit, die Du zu Hause mit Deinem
Computer, dem Client , abrufen kannst. Dabei ist es Phantastischerweise ganz
egal, mit welchem Computer Du Dich ins Netz wählst - ob PC, Mac oder sonst was
spielt keine Rolle .Online ist Online
Folgende Dienste stehen Dir im Internet zur Verfügung:
E-Mail -die elektronische Post
WWW: World Wide Web, der bunte Multimediabereich
Usenet: Interessengruppen (newsgroups) aus allen Bereichen
FTP: File Transfer Protocol, ein Datenübertragungsprotokoll
IRC: Internet Relay
Chat, 'chat' ist das Gespräch per Tastatur
Gopher: ein Info-Service (verliert an Bedeutung)
Telnet: ermöglicht den direkten Zugriff auf fremde Rechner (mit Paßwort) Der
Anfang fand es 1969 aus dem Arpanet, ein militärisches Netzwerk der USA, die
sich so vor einer Zerstörung ihrer Daten- und Kommandostruktur durch einen
atomaren Angriff der Russen schützen wollten.
Später klinkten sich die Wissenschaftler ein, bis auch 1984 die Uni Dortmund als
erste deutsche Einrichtung vernetzt war.
Das WWW ist also nur ein Teil des Internet, aber das weitfreibreiteste.
Hier gibts für jeden was.
Ein anderer, ebenfalls beliebter Teil des Internets ist das Usenet mit seinen
Newsgroups. Es gibt kein Thema, welches nicht in einer oder mehreren Newsgroups
behandelt wird. Wer sich mit Informationen eindecken, und/oder sich mit
Gleichgesinnten in Diskussionen austauschen möchte, der ist dort goldrichtig.
Suche mal im Usenet mit DejaNews Suche über http://www.google.de
Bleiben wir beim WWW.
Es entstand erst 1990 im Kernforschungszentrum Cern (Schweiz) und erlöste die
Anwender von kryptischen Zeichen bei der Datenübertragung. Die Art der
revolutionären neuen Kommunikation ist Dir sicher schon bekannt:
Es ist das http, das hypertext transfer protocol sieh auch den Link oben. Wenn
Du also in Deinem Browser (das Programm, mit dem Du die WWW-Seiten betrachtest,
z.B. Netscape-Navigator oder Internet-Explorer) einen URL (Uniform Resource
Locator - eine Internet-Adresse) eingibst der mit http:// anfängt, dann hast Du
damit die Art der Datenübertragung festgelegt.
Die entscheidende Möglichkeit, die Dir das WWW bietet, versteckt sich im Namen
des Protokolls:
Hypertext
Schlicht und ergreifend ist Hypertext die geniale Möglichkeit sogenannte
Verweise, auch Links genannt, mit der Maus anzuklicken, und so zum begehrten
Ziel zu finden. Vielleicht ist Dir diese Möglichkeit nicht ganz unbekannt, die
Windows-Hilfsprogramme nutzen diese Technik auch. Übrigens: Du erkennst einen
Link meistens daran, dass er blau und unterstrichen ist, wie Oben, das muss aber
nicht immer so sein. Du erkennst einen Link, das kann z.B. auch eine Grafik
sein, aber stets daran, dass der Cursor sich über ihm in eine Hand verwandelt.
.
Tja, aber da jede Medaille zwei Seiten hat, gibt es bei Hypertext natürlich auch
einen (kleinen) Nachteil: Man kann sich total verzetteln und regelrecht
verlaufen.
Jedem Verweis folgt ein Verweis der einen Verweis nach sich zieht und immer so
weiter. Am Ende weißt Du nicht mehr, wo Du angefangen hast, und was Du überhaupt
wolltest.
Wenn Du Dich mal so dermaßen im WWW verrannt hast, brauchst Du aber nicht Deinen
Computer zu 'resetten', dann helfen Dir die 'Bookmarks' oder 'Adreßbücher'
deines Browsers weiter.
Wenn Du eine interessante Startbahn für Deine Internet-Streifzüge gefunden hast,
z.B. den Suchdienst Yahoo, dann kannst Du z.B. bei dem Netscape-Browser mit
'Bookmarks/Add Bookmark' diesen Platz in Deinem Favoriten speichern, und durch
einfaches anklicken immer wieder dorthin zurückkehren.
Aber wie findet man sich in diesem Internet-Dschungel zurecht ?
Tja, entweder Du kennst die Zieladressen oder Du bedienst Dich einer der vielen
kostenlosen Suchmaschinen, die
bestimmte Seiten auf Veränderungen überwachen.
Der wichtigste Teil des Internet ist jedoch nicht das bunte WWW, sondern:
Homepage
Mittlerweile bieten fast alle Internet-Provider neben dem Internet-Zugang auch
dazu gehörenden Speicherplatz an. Sehr oft gibt es gleich umfangreiche
Anleitungen und entsprechende Software dazu.
Aber auch für alle anderen steht kostenloser Speicherplatz zur Verfügung!
Viele weitere Anbieter von kostenlosen Homepages: free.webhostlist.de
Aber um Deine eigene Homepage zu erstellen musst du gar kein HTML-Profi sein,
denn mittlerweile gibt es ganz ordentliche HTML-Editoren, die Dir viel Arbeit
abnehmen wie Frontpage oder auch WebToDate
.
Die Möglichkeiten, die Dir eine eigene Homepage bietet sind enorm, egal ob ernst
oder durchgeknallt, Du erreichst ein Millionenpublikum! Sei Dir dessen aber auch
bewusst. So neugierig ich auch bin, warum manche Menschen ihr privates Tagebuch
veröffentlichen, kann ich nicht nachvollziehen.
Was gehört denn nun auf eine private Homepage und was nicht ? Die Geschmäcker
sind halt verschieden, aber Homepages (auch Site genannt) mit interessanten
Inhalten zu ausgewählten Themen, finden den größten Zuspruch. Aber auch kuriose
Seiten erfreuen sich großer Beliebtheit, richtig berühmt geworden ist die
Kaffeemaschine der Uni Cambridge (jetzt bei Spiegel-online zuhause).
Eines kann ich Dir schon verraten, Deine Homepage wird nie fertig! <g> Immer
gibt es was zu ändern und zu feilen und, und, und....
Wenn Du bis hier alles tapfer gelesen hast, kannst Du mit dem Begriff Internet
schon eine ganze Menge anfangen. Um endgültig mitreden zu können brauchst Du nur
noch zu wissen:
Wie das Internet funktioniert
Das Netz der Netze wird ja oft und gerne als Datenhighway oder Datenautobahn
bezeichnet. Das ist ein schöner Begriff um ein Beispiel zu geben.
Stell Dir einfach die ganzen Leitungen zwischen den angeschlossenen Computern
(Server) als Straßen vor, von der Dorfgasse bis zur Rennstrecke Autobahn. Auf
diesen Straßen sind nun die Daten unterwegs - die Gassen bieten nur wenig Platz,
bei Hochverkehr geht alles nur ganz langsam vorwärts, oder es geht gar nichts
mehr.
Die Autobahnen bieten da schon mehr, aber wie Du weißt wird es da auch immer
enger.
Große finanzstarke Anbieter können sich einen eigenen Zubringer zur Autobahn
leisten, oder ihnen gehört sogar ein Stück der Autobahn, da sind Daten also sehr
schnell. Kleinere sind nur über mehrere kleine Straßen angebunden, da dauert es
halt länger mit dem Datentransport.
Die Auffahrtsstraßen sind noch Telefonleitungen, da hängt dann jeder mit seinem
Modem (oder ISDN-Karte bzw. DSL dran - der Anbieter mit seinem Server und wir
"User" mit dem Client. Und nur für dieses Stück Telefonleitung fallen auch die
Telefongebühren an. Für Dich bedeutet das: Egal ob Du eine Homepage in
Deutschland, Australien oder Japan besuchst - egal ob Du E-Mails nach Köln, New
York oder Moskau sendest; die Kosten bleiben immer gleich! Ja, wir können
tatsächlich zum Ortstarif die ganze (virtuelle) Welt besuchen.
Seit einiger Zeit wird auch Internet-Telefonsoftware angeboten, d.h. bei
entsprechender Ausrüstung (Soundkarte, Mikrofon, schneller Zugang, Software)
kannst Du mit Deinem Gesprächspartner, gleiche Software vorausgesetzt, irgendwo
auf dieser Welt zum Ortstarif plaudern wie am Telefon.
Das alles würde aber nicht funktionieren, wenn jeder einzelne der vielen
Anwender den gewünschten Server direkt anwählen würde, so wie bei einer direkten
Telefonverbindung. Dann wäre für alle anderen ja der Server und dessen Leitung
besetzt. Daher werden alle Daten im Internet in viele kleine Pakete gepackt. Zu
empfehlen ist heute eine Flatrate.
Einfach mal angenommen, ich würde Dir eine E-mail senden: Ich schreibe also den
Text, fülle das Feld mit der Empfängeradresse aus, gebe meine E-mail-Adresse als
Absender an, und schicke es los. Für uns unsichtbar wird nun mein Text von einem
Programm in lauter kleine Pakete aufgeteilt, jedes einzelne erhält eine Art
Verpackung, Deine Empfängeradresse und meine Absenderadresse.
Diese Pakete schwirren nun los, und suchen sich den günstigsten Weg, um Dich zu
erreichen. Dabei kann es vorkommen, daß einzelne Pakete eine ganz andere Strecke
zurücklegen als die übrigen. Ein höherliegendes Protokoll bringt dann alles
wieder in die richtige Reihenfolge, und ruft vermisste Pakete nochmals bei mir
ab.
Genaugenommen legen die Datenpakete auf dem Weg zu Dir aber noch zwischenstops
ein. Die Zwischenstationen nennen sich Router, und der Weg der Daten über diese
nennt man Routing. Sicher interessiert Dich, ob man den Weg, den ein Datenpaket
geht, auch feststellen kann? Ja, das geht mit dem interessanten Befehl TRACERT
<Domainadresse>. Wenn du z.B. Win95 benutzt und eine Internet Verbindung
aufgebaut hast, kannst Du in das MS-DOS Fenster wechseln und dort am DOS-Prompt
z.B. "tracert www.netcologne.de" eingeben (ohne Anführungsstriche) und sofort
erscheint eine Liste mit allen Zwischenstationen, über die das Datenpaket von
deinem Rechner zum angegebenen Webserver (in diesem Fall zum Webserver von "www.netcologne.de")
geroutet wurde und wie lange die einzelnen Etappen gedauert haben. Wenn Du den
gleichen Befehl zu einer anderen Zeit wiederholst, wirst Du sehen, daß das
Datenpaket vielleicht einen etwas anderen Weg gegangen ist, je nachdem, welche
Router gerade verfügbar sind.
Wenn Dich der Transport der Daten im Internet genauer interessiert, dann
erkundige Dich einfach nach TCP/IP. (Transmission Control Protocol / Internet
Protocol) Das sind die verantwortlichen Protokolle für den Datentransfer im
gesamten Internet.
Bleibt noch offen, wie diese Daten Dich überhaupt finden.
Jeder Rechner im Internet hat eine feste Adresse, so wie jedes Haus auch eine
eigene Adresse hat. Weil Computer damit besser klarkommen, bestehen die
Internet-Adressen aus Zahlen. (IP-Adresse) Um genauer zu werden, es sind 4
Zahlen (8bit, also von 0-255), durch Punkte getrennt. Beispiel: 151.196.196.209
Die Zahlen sind hierarchisch aufgebaut. Anhand der ersten Zahl erkennt man die
Art des Netzwerks. Die größten heißen Class-A-Netze und deren IP beginnt mit
einer Zahl zwischen 1 und 126. A-Netze werden bereits durch die erste Zahl
bestimmt und können mit den weiteren drei Zahlen max 16 Millionen Rechner
ansprechen. Etwas kleinere B-Netze beginnen mit einer Zahl zwischen 128 und 190.
Hier geben die beiden ersten Zahlen das Netzwerk an. Es können 65534 Rechner
direkt ans Internet angeschlossen werden. Schließlich gibt es kleine C-Netze,
die mit einer Zahl zwischen 193 und 254 beginnen . Hier werden dann die ersten
drei Zahlen der IP-Adresse verwendet, um das Netzwerk zu bestimmen und es können
nur maximal 254 Rechner angeschlossen werden, die durch die vierte Zahl
unterschieden werden. Außerdem können durch zusätzliche Angabe einer subnet-mask
nochmals innerhalb der Rechneradressen Unternetze bestimmt werden, die eine
eigene Verwaltung haben können.
Anhand von Listen suchen die Router geeignete Datenwege, um die Datenpakete
anhand des Netzwerkanteils der IP-Adresse von einem zum anderen Netz zu
verschicken (alle Router im Internet tauschen mit Hilfe eines speziellen
Router-Protokolls in regelmäßigen Abständen und auch immer dann, wenn sich was
ändert, aktuelle Informationen über die verfügbaren Leitungen aus und speichern
diese in ihren Listen). Innerhalb des Netzes wird dann anhand des Rechneranteils
der IP-Adresse zum richtigen Rechner verzweigt.
Man kann eine IP-Adresse (z.B. 151.196.196.209) direkt im Browser eingeben. Nur
liegen uns Menschen diese Zahlenadressen nicht sonderlich, daher wurde das DNS
(Domain-Name-System) eingeführt. Dieses System funktioniert im Grunde als
'Übersetzer', aus der von uns eingegebenen Namen-Adresse wird die Zahlen-Adresse
- und nur die können Rechner auch 'verstehen'.
Damit das DNS-System funktionieren kann, muß in der Konfiguration des TCP/IP die
Adresse eines DNS-servers angegeben werden: Oft stehen sogar zwei oder mehr
DNS-server zur Verfügung (falls einer mal ausfallen sollte), z.B. bei
CompuServe: Erster DNS 149.174.213.5 und zweiter DNS 149.174.211.5 . Oft gibt es
aber auch die Option, die Adresse des DNS automatisch vom Provider zuweisen zu
lassen.
Wenn man nun nicht die IP, sondern eine Namenadresse im Browser eingibt, die
z.B. so aussieht http://www.netzwelt.com/ ("www" steht für WorldWideWeb und
bezeichnet den für www-Anfragen zuständigen Rechner; www ist zwar am häufigsten,
es kann aber, je nach dem Zweck des Rechners, auch ein anderer Name sein), "netzwelt"
ist der Name der domain, "com" ist eine der toplevel-domains) so wird diese an
den DNS-server übertragen, der den Namen von rechts nach links (angefangen mit
der toplevel-domain) auswertet und dazu die passende IP raussucht. Dies alles
geht so schnell vonstatten, daß man es kaum bemerkt.
So nun wissen sie schon viel übers Internet und sein drum und dran, ich danke
noch denen die mir dabei mit Texten und anderen Dingen geholfen haben, diesen
Text zu erstellen.