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Microsoft Produktaktivierung |
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Microsoft Produktaktivierung bei Paketprodukten
Die Microsoft Produktaktivierung beruht auf der Übertragung(i) der Installations-ID. Die Installations-ID ist darauf ausgelegt, Anonymität zu gewährleisten. Die Installations-ID setzt sich aus zwei verschiedenen Informationen zusammen - aus der Product ID und einem Hardwarehash (ein Hash ist ein numerischer Wert, der mithilfe einer mathematischen Formel abgeleitet wird und auf einem anderen, ursprünglichen Wert basiert). Die Product ID dient zur eindeutigen Kennzeichnung der Installation von Windows und wird aus dem während der Installation verwendeten Product Key generiert. Sowohl jeder Product Key eines Paketprodukts als auch die Product ID, die von ihm erstellt wird, ist eindeutig. Microsoft verwendet die Product ID neben der Microsoft Produktaktivierung auch für andere Zwecke, wie z. B. für eine Produktsupportanfrage. Die Product ID finden Sie, indem Sie in Arbeitsplatz die Option Eigenschaften anzeigen (Product ID-Beispiel: 12345-123-1234567-12345). Der Hardwarehash ist ein 8-Byte-Wert, der über eine unidirektionale mathematische Transformation von zehn verschiedenen, die Hardwarekomponenten des Computers betreffenden Informationen erstellt wird. Dies bedeutet, dass der sich ergebende Hashwert nicht zurückberechnet werden kann, um den ursprünglichen Wert zu ermitteln. Zusätzlich wird nur ein Teil des sich ergebenden Hashwertes im Hardwarehash verwendet, um vollständige Anonymität sicherzustellen. Beispiel: Die Länge der Seriennummer(i) eines Prozessors beträgt 96 Bit. Wenn der Hash angewendet wird, ergibt sich ein unidirektionaler Hash mit einer
Länge von 128 Bit. Microsoft verwendet im Hardwarehash für die
Aktivierung nur sechs Bit des sich ergebenden Hashs. Aufgrund der
Struktur des Hashalgorithmus können diese sechs Bit nicht
zurückberechnet werden, um etwas über die ursprüngliche Seriennummer des
Prozessors herauszufinden. Darüber hinaus wird ermittelt, ob der Computer in einer Dockingstation verwendet werden kann oder PCMCIA-Karten akzeptiert (eine Dockingstation oder PCMCIA-Karten sind für den Fall gedacht, dass Hardware nicht mehr angezeigt wird oder fehlende Geräte darauf hindeuten, dass Hardwareänderungen vorgenommen wurden). Schließlich enthält der Hardwarehash-Algorithmus eine Versionsnummer. Zusammen mit den anderen verwendeten Werten, die allgemeiner Art sind, könnten zwei verschiedene Computer denselben Hardwarehash erstellen. Die zehn unterschiedlichen Hardwarewerte, die zum Erstellen das Hashs verwendet werden, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Die Product ID (neun Byte) und der Hardwarehash (acht Byte) werden von Microsoft zum Verarbeiten der Aktivierungsanforderung verwendet. Wird die Aktivierung über das Internet durchgeführt, bilden diese beiden Werte die Installations-ID (in einem Binärformat) und werden zusammen mit den Kopfzeileninformationen der Anforderung in einem Binärformat über Secure Sockets Layer (SSL in HTTP) direkt an das Aktivierungssystem von Microsoft gesendet. Bei der Internetaktivierung finden drei Kommunikationsvorgänge statt:
Ist die Internetaktivierung erfolgreich, wird die Aktivierungsbestätigung als digitales Zertifikat direkt zurück an den Computer des Benutzers gesendet. Dieses Zertifikat wird von Microsoft digital signiert, so dass es nicht geändert oder gefälscht werden kann. Das Bestätigungspaket, das bei der Internetaktivierung zurückgegeben wird, ist etwa 9 KB groß (die digitale Zertifikatskette macht den Großteil der Paketgröße der Bestätigungsdaten aus). Wird die Aktivierung telefonisch mit einem Kundendienstmitarbeiter zusammen durchgeführt, werden die Product ID und der Hardwarehash dem Benutzer als Installations-ID automatisch angezeigt. Es handelt sich dabei um eine 50-stellige Dezimalzahl. Bei der Codierung werden die Daten verschlüsselt, damit diese nicht geändert werden können. Darüber hinaus werden Prüfziffern bereitgestellt, die bei einer Fehlerbehandlung hilfreich sind. Die telefonische Aktivierung setzt sich aus vier Schritten zusammen:
Die Bestätigungs-ID ist eine 42-stellige ganze Zahl, die den
Aktivierungsschlüssel und die Prüfziffern enthält, die bei einer
Fehlerbehandlung hilfreich sind. Sowohl die Installations-ID als auch die
Bestätigungs-ID werden dem Benutzer in einfach zu verstehenden Segmenten
auf der Benutzeroberfläche des Produkts angezeigt. Ergebnis: Eine Neuaktivierung ist NICHT erforderlich. Szenario B: Ergebnis: Eine Neuaktivierung ist NICHT erforderlich. Mit andockbaren Computern wird nachsichtiger verfahren. Wenn bei einem
andockbaren Computer eine unveränderte Netzwerkkarte vorhanden ist, ist
eine Neuaktivierung erst dann erforderlich, wenn neun oder mehr der
anderen oben angegebenen Werte geändert werden. Wenn keine Netzwerkkarte
vorhanden ist oder die vorhandene geändert wurde, ist bei sieben oder mehr
Änderungen (einschließlich der Netzwerkkarte) eine Neuaktivierung
erforderlich. Ergebnis: Eine Neuaktivierung ist NICHT erforderlich. Der mehrmalige Austausch einer einzelnen Komponente (z. B. von Grafikkarte A zu Grafikkarte B zu Grafikkarte C) wird als einzelne Änderung angesehen. Werden Komponenten, wie z. B. eine zweite Festplatte, zu einem Computer hinzugefügt, die bei der ursprünglichen Aktivierung nicht vorhanden waren, oder wird eine Komponente geändert, die nicht in der obigen Tabelle aufgeführt ist, muss keine Neuaktivierung durchgeführt werden. Eine Neuinstallation von Windows XP auf derselben oder ähnlicher Hardware und eine anschließende Neuaktivierung kann zudem unbegrenzt oft durchgeführt werden. Schließlich ermöglicht das Aktivierungssystem von Microsoft auf Hardwaregeräten, die sich wesentlich unterscheiden, viermal im Jahr eine automatische Aktivierung über das Internet durchzuführen. Das letztgenannte Feature wurde implementiert, damit selbst „Power User“ häufige Änderungen an ihrem System vornehmen können. Wenn diese dabei eine Neuaktivierung durchführen müssen, kann dies über das Internet erfolgen, so dass kein Telefonanruf nötig ist.
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